Corona-Hilfspaket

Der Vorstand des Sozialfonds der Presse Freiburg hat beschlossen, dieses Jahr entgegen der Ankündigung keine Mittel für Urlaubsgeld auszuschütten. Wir haben stattdessen aus unseren zur Verfügung stehenden Mitteln einen Sondertopf gebildet, um die Folgen von Verdienstausfällen, die freie Journalisten auf Grund der Corona-Krise erleiden, abzumildern. Dieser Sondertopf ist begrenzt auf 10.000 Euro. Ausbezahlt werden Unterstützungen in einer Höhe von 500 Euro pro Antragsteller.

 

Unsere Mittel sind angesichts der Dimension der aktuellen Situation begrenzt. Insofern bitten wir um Verständnis dafür, dass wir die übrigen uns zur Verfügung stehenden Mittel derzeit noch aufsparen, um gegebenenfalls bei sehr schweren Fällen helfen zu können, wenn etwa durch Erkrankungen auch stark gesundheitsgefährdende oder gar lebensbedrohliche Situationen eintreten.

 

Zum Verfahren: Wir wollen bevorzugt freie Journalisten mit Familie unterstützen, bei denen der Lebensunterhalt im Wesentlichen durch journalistische Tätigkeit erworben wird. Antragsteller bitten wir, uns ihre Situation in einem formlosen Antrag nachvollziehbar darzulegen. Anträge können bis zum 12. April 2020 gestellt werden. Der Vorstand entscheidet dann zeitnah über die Anträge. Wir weisen darauf hin, dass wir Anträge auch deshalb ablehnen müssen, weil unsere Mittel möglicherweise ausgeschöpft sind und behalten uns vor, diese Ablehnung gegenüber dem Antragsteller nicht detailliert zu begründen. Sämtliche Angaben werden natürlich vertraulich behandelt.

 

Wir verteilen das uns zur Verfügung stehende Urlaubsgeld vorrangig an Familien mit Kindern und Alleinerziehende.

 

Kontakt: sozialfondsfreiburg@web.de

oder direkt an die Mitglieder des Vorstands